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Das Team

Wir Erzieher...

links: Sabine Reindl, Erzieherin, qualifizierte Kita-Leitung, Referentin für Natur- und Waldpädagogik/Seminarleitung, Autorin für Fachzeitschriften und Waldkindergartenleitung

Kinder sind für mich… Helden, Visionäre, Vorbilder Zauberer, Menschen mit dem Herzen am rechten Fleck. Weil sie mir immer wieder aufs Neue zeigen, wie schön das Leben ist, und wie viel Freude es macht, zu lernen.

 

rechts: Manuela Schneider, Erzieherin und qualifizierte      Facherzieherin für Natur- und Waldpädagogik

„Nach diesen 10 Tagen war es, als hätte ein himmlischer Klavierstimmer ihre Seele neu gestimmt.“ (Malte Roeper). Genauso fühlte es sich an, als ich von einem „Hauskindergarten“ in den Wald wechselte.

 

 

Grundvoraussetzung dafür, dass ein Waldkindergarten die familiäre Erziehung in geeigneter Weise unterstützt und ergänzt ist die Freiwilligkeit aller am Waldkindergarten Beteiligter. Zuerst sollen sich die Kinder wohl fühlen. Aber auch die Eltern, deren Kind einen klassischen Waldkindergarten besucht, müssen die Betreuung ihrer Kinder nach dem vorliegenden Konzept befürworten und unterstützen.

Wir, das pädagogische Personal, haben den Arbeitsplatz in einem Waldkindergarten aus eigener Motivation und Interesse, aus Leidenschaft gewählt. Wir prägen mit unserer Persönlichkeit das Bild des Kindergartens und das Miteinander in der Gruppe. Liebe und Respekt vor der Natur sind die Grundvoraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang. Wir schenken Zeit und Zuwendung, nehmen jedes Kind in seiner Persönlichkeit an und begleiten es in seiner individuellen Entwicklung.

Unsere Teilnahme an Fortbildungen, zu den unterschiedlichsten Inhalten, ein reger Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Waldkindergärten sowie regelmäßige Teamgespräche führen zu einer Reflexion der täglichen Arbeit, um unseren Horizont zu erweitern und uns neue Perspektiven zu eröffnen.

 

 

 

Der Wald...

Der Wald und die Natur sind eine Bereicherung für unser Team.

Jedes Kind findet im riesigen natürlichen Gruppenraum seinen individuellen Platz zum Spielen und Toben. Es lernt wunderbar seine Grenzen als Stärken zu erkennen, ob beim Klettern, beim Werken, beim unterwegs sein. Die Stille, der geringe Lärmpegel, sind förderlich für einen ruhigen, entspannten und gelassenen Umgang untereinander.

 

Die Natur als Wirkungskreis - Waldkindergärten setzen in der Bildungsarbeit ganz bewusst fast nur einfachste Mittel ein. Die pädagogische Planung orientiert sich an den vorgegebenen Dingen, wie dem Spielgeschehen. Wir arbeiten situationsorientiert und lassen immer genügend Raum für Spontanität. Jedoch, Natur ist nicht nur schön, idylisch und romantisch, sondern sie ist auch fordernd. Natur ist nicht immer bequem, fast immer aber betretbar - eine gute Schule für Resilienz - sprich Widerstandsfähigkeit.

So ist die Begegnung mit der Schönheit, den Widrigkeiten, der Farben- und Formenvielfalt, sowie mit der immer wiederkehrenden Lebendigkeit der Natur eine persönliche Bereicherung von unschätzbarem Wert.

Der Wald bietet den Kindern keine vorgefertigten Spiele. Kinder sind jedoch von Natur aus neugierig und sie erhalten so die uneingeschränkte Möglichkeit ihre kindliche Fantasie und Kreativität auszuleben.

 

Das kindliche Spiel bildet die Grundlage zur Persönlichkeitsentwicklung.

 

Kinder lernen durch das sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen. Sie müssen sich bewegen und ausprobieren können, um sich selbst und ihre Umwelt im wahrsten Sinne des Wortes zu "be-greifen". Das Lernen mit allen Sinnen ist anregender, anschaulicher und nachhaltiger. Die Reize in der Natur sind der kindlichen Entwicklung angemessener als die oft reizüberflutete Alltagswelt. Das Spielen und Lernen mit fast ausschließlich Naturmaterialien bietet ihnen optimale Entwicklungsmöglichkeiten. Die Kinder wachsen "in Ruhe" heran - nach ihrem ganz individuellen Rhythmus.

 

Die Kinder erlernen die Fähigkeit, in sozialen Interaktionen ihre eigenen Ziele zu erreichen und Bedürfnisse zu befriedigen und gleichzeitig die Ziele und Bedürfnisse von anderen zu berücksichtigen, auch die des Waldes.

 

Jedes Kind soll Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten gewinnen und auch die Konsequenzen des eigenen Handelns erkennen und tragen. Ein achtsamer Umgang mit der Natur kann diesen Prozess unter anderem wunderbar unterstützen.

 

Jedes Kind wird als Persönlichkeit mit seinen individuellen Stärken und Schwächen angenommen - und wird so Schulreif. "Vorschule" - nicht nur beschränkt auf das letzte Kindergartenjahr - zieht sich durch die gesamte Kindergartenzeit hindurch. Im Alltag begegnen dem Kind unzählige Möglichkeiten, die unterschiedlichen Bereiche zu schulen. Beim Malen, Kochen oder Handwerken, beim Zählen, Zuhören oder Musizieren... Die wichtigste Voraussetzung für das Lernen im kognitiven Bereich, für die Schulreife, ist eine gut entwickelte Sozialkompetenz:

 

Wir leben Werte - Mut, Verantwortungsbewusstsein, Offenheit, Vertrauen, Achtung, Lebensfreude.

 

Nicht zuletzt bietet der Wald Orientierung. Eine gute Struktur ist für eine gesunde Entwicklung der Kinder sehr wichtig. Klare, gemeinsam aufgestellte Regeln und feste Plätze im Wald werden in den Alltag integriert und beachtet.

 

 

 

Wald entdecken
Wurzel

Die Eltern...

" Was ich als Kind lieben und achten lerne, schütze ich als Erwachsener."

 

Unser Waldkindergarten ist eine vereinsgeführte Einrichtung. Ein engagiertes Miteinander aller Eltern ist unumgänglich. Durch die Übernahme verschiedener Alltagsaufgaben ist ein reibungsloser Ablauf des Kindergartens gewährleistet und wird dadurch auch aktiv mitgestaltet.

 

Eine gute Elternpartizipation beinhaltet eine Mitgestaltung und ein Mitspracherecht ebenso wie eine Mitwirkungspflicht.

 

Über das Jahr verteilt finden verschiedene "Wurzeltreffen" statt - damit sich die anfallenden Arbeiten möglichst gerecht auf alle beteiligten Familien verteilen, ist es wichtig, dass sich jede Familie mit entsprechenden Elternarbeitsstunden einbringt. So sichern wir eine bestmögliche Qualität des Kindergartenalltages und eine hohe Wertschätzung für die Waldfamilien.

 

Der jährlich aus der Elternschaft gewählte Elternbeirat und der Vereinsvorstand unterstützen das pädagogische Team.

 

Die Vereinsvorstandschaft kümmert sich um alle bürokratischen Angelegenheiten, immer in enger Zusammenarbeit mit der Kindergartenleitung. Der 1. Vorstand ist zudem Ansprechpartner für die Eltern. Wichtige Ämter in der Vorstandschaft sind auch das Amt des Schriftführers, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, wie die Aufgaben im buchhalterischen und finanziellen Bereich des Kindergartens. Für letzeres hat unser Verein zudem eine Fachkraft aus der Betriebswirtschaft angestellt.

Der Elternbeirat

Für das Kindergartenjahr wurden von den Eltern zwei Mütter für die Ämter des Elternbeirates sowie des Stellvertreters gewählt:

 

Elternbeiratsvorsitzende: Kristina Hautmann

Stellvertreterin: Manuela Merkl

 

 

Elternbeirat